Wir Deutschen und unser Essen, ein spannendes Thema! Eine Umfrage hat ergeben, dass immer weniger von uns sich zuhause in die Küche stellen und kochen wollen. An anderer Stelle ist mir eine Liste mit 10 beliebten Ausbildungsberufen begegnet, dort stand der Beruf des Kochs an dritter Stelle. Ok, im Job für andere am Herd stehen oder allein zuhause für sich selber kochen, das sind offensichtlich zwei Paar Schuhe. Aber nun mal „auf Anfang“. Wie gesagt haben immer weniger Leute Lust, zuhause zu kochen. Meist, weil sie eh alleine wohnen. Aber selbst zu zweit wird wenig gekocht. Zumindest was die Warenfrische angeht. Es werden bevorzugt Fertig- und Instantprodukte verarbeitet. Klar, das geht schneller. Aber preiswerter? Ich glaube nicht. Gut, ein Kopf Salat jetzt im Winter für über einen Euro zu kaufen wäre nicht so preiswert. Aber wie wäre es mit Gemüse der Saison? Kohlsorten sind derzeit sehr preiswert, weil Wintergemüse. Und damit lässt sich so viel Leckeres kochen. Ok, soviel zum kochen daheim. In der Gastronomie wird, hoffentlich, noch sehr viel mehr mit frischen Zutaten gekocht. Großmärkte bieten Unmengen an frischem Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch an. Warum also nicht dort einen kleinen Vorrat für wenige Tage besorgen und den Gästen im Restaurant lecker auftischen? Bei guter Qualität der Ware und ebenso leckeren Gerichten sind Gäste im Zweifelsfall auch bereit, ein wenig mehr dafür zu bezahlen. Aber wie gesagt, unterm Strich glaube ich nicht, dass frische Produkte ernsthaft teurer sind als Fertig- und Instantprodukte. Sie haben lediglich den Vorteil, dass sie die Arbeit der Zubereitung erheblich verkürzen und vereinfachen. Der Gast wartet nicht so lange und der Chef spart irgendwie ganz schön Personalkosten. Denn durch kürzere Zubereitungszeiten kann der Koch von der Anzahl her mehr Gäste bekochen ohne dass ein zweiter Koch eingestellt werden muss. Das rechnet sich dann natürlich für den Gastronom. Die eingesparten Personalkosten kann er anderweitig investieren, zum Beispiel in die Einrichtung seiner Räume oder in ein Kassensystem. Hier ist es egal, ob ein neues Gerät angeschafft wird oder ob die bisherige Kasse mit neuer Software ausgestattet wird. Da bieten Kassenhersteller verschiedenste Kassenlösungen an, die ganz nach dem Bedarf des Betriebes installiert und hergerichtet werden können. Für einige Gastronomiebetriebe ist ein ausführliches Kassensystem durchaus interessant. Kartenlesegeräte für bargeldloses Bezahlen können bereits an einfachen Registrierkassen angeschlossen werden. Kassensysteme können viel komplexere Aufgaben übernehmen. Vernetzungen vom Hauptgerät aus in (fast?) alle Bereiche des Betriebes sind möglich. Mobilteile für den Kellner können die Bestellung des Gastes gleichzeitig per Funkverbindung in die Küche und zum Hauptgerät des Kassensystems übertragen. In der Küche kann das Team gleich mit der Zubereitung beginnen. Im Kassensystem wird in einer Datenbank die Bestellung zwischengespeichert. Hiermit kann dem Gast am Ende eine detaillierte Rechnung erstellt werden. Gelegentlich lässt sich auch der Koch im Gastraum blicken. Schließlich interessiert es ihn zu Recht, wie seine Kreationen bei den Gästen ankommen.
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