Die Bundesregierung möchte mit Hilfe der in Restaurants, Imbissen, aber auch mit den Taxametern bei den Taxiunternehmen sowohl Schwarzarbeit, als auch Steuerhinterziehung besser kontrollieren. Daher wird spätestens ab 2013 der so genannte Fiskal Speicher, das ist ein Chip, der Änderungen im Journal nachvollziehbar machen kann, Pflicht für jedes Unternehmen, das mit direktem Geldfluss zu tun hat und ein Kassensystem besitzt. Manches das noch nicht so alt ist, wird sich mit einem Chip nachrüsten lassen und so kostengünstig zu einem Fiskal umfunktioniert. Jedes Unternehmen, das ältere betreibt, wird sich der Frage stellen müssen, welche Neuanschaffung sinnvoll ist. Die Anforderung, auch die Schwarzarbeit eindämmen zu wollen, macht ein Kassensystem nötig, das in der Lage ist, auch die Arbeitszeiten der Mitarbeiter zu erfassen. Das kann über die Anmeldung und Abmeldung am mittels Bedienerschlüssel oder speziell zugewiesener Bedienergeheimcodes geschehen. Diese Daten werden über den Fiskalspeicher der Kassensysteme manipulationssicher gemacht, so dass eine Kontrolle seitens der Behörden möglich ist. Schon heute ist es für Mitarbeiter Pflicht, in Branchen, wie Gastronomie, Bau oder auch Taxigewerbe, ständig den Sozialversicherungsausweis dabei zu haben. Kontrollen sind aber aufwändig. Mit Hilfe der Fiskal Speicher werden diese Kontrollen erleichtert. Wer sich auf 400 Euro Basis angemeldet hat und das erlaubte Zeitkontingent überschreitet, kann über die Erfassung der Arbeitszeiten schnell ausfindig gemacht werden. Entzug von Bargeld aus der mittels Manipulation an den Umsatzzahlen ist dann auch nicht mehr machbar. Gerade in Branchen wie der Gastronomie, wird noch oft mit „Schwarzgeld“ gearbeitet, was den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt. Dass das kein Kavaliersdelikt ist, haben schon einige Gastwirte schmerzhaft zu spüren bekommen. Wer Arbeitskräfte über den angemeldeten Zeitraum hinweg arbeiten lässt, schuldet zum Beispiel auch den Sozialkassen die dementsprechenden Beiträge. Die Krankenkassen holen sich von ihm nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Arbeitnehmerbeiträge, die dann mühsam von den Mitarbeitern eingeklagt werden müssen. Das kann im Zweifelsfall sehr teuer werden. Viele Arbeitgeber befinden sich in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite wollen die Mitarbeiter, vorzugsweise Frauen, die über ihre Männer mitversichert sind, keine hohen Abgaben zahlen, auf der anderen Seite möchte sie aber mehr verdienen und Überstunden machen und drohen mit Kündigung, wenn das so nicht geht. Da die Einarbeitung neuer Mitarbeiter meist mühsam und kostenintensiv ist, haben sich in der Vergangenheit manche Arbeitgeber in der Gastrobranche auf diesen faulen Kompromiss eingelassen. Und sich erpressbar gemacht. Denn im Falle eines Falles war eine anonyme Anzeige das probate Mittel, um sich beim Arbeitgeber zu rächen, vor allem weil die Arbeitnehmer meist straffrei ausgegangen sind. Mit Hilfe der Fiskal Speicher in den Kassensysteme n kann dieser Missstand behoben werden, denn Schwarzarbeit ist so nicht möglich. So wird auch für den Arbeitgeber mit modernem das Leben deutlich erleichtert.

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